Cuxhaven Hafnarfjörður

Cuxhaven Hafnarfjörður

Städtepartnerschaft seit dem 17. September 1988 — die erste zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Island.
1988 Urkunde im Rathaus Cuxhaven
≈ 2.000 km Luftlinie, gerundet
1987 Hier entlang
Die Partnerschaft, Station für Station — von der Fischereimesse 1987 bis heute.

Woraus die Partnerschaft besteht

Was 1987 als fischwirtschaftlicher Kontakt begann, ist heute vor allem eine Sache von Menschen: Jugend, Musik, Sport, Kunst und gegenseitige Besuche.

Der Weihnachtsbaum im Hafen

Seit über 30 Jahren schickt die Stadt Cuxhaven eine große Nordmanntanne — oft privat gestiftet — auf einem Frachtschiff der Reederei Samskip nach Hafnarfjörður. Am ersten Advent wird sie im Hafen angeleuchtet; die Vorsitzenden beider Vereine, die Bürgermeisterin und die deutsche Botschafterin drücken den Knopf, isländische Kindergartenkinder singen.

Noch offen

Woche des Sports

Jugendliche des TSV Altenwalde und von FH Hafnarfjörður treffen sich abwechselnd in Cuxhaven und auf Island. Bis 2018 fand die Woche achtmal statt. Für die isländischen Gäste gehören Wattwanderung nach Neuwerk, Heidepark Soltau und Kletterpark Sahlenburg fest dazu.

Orchester- und Schüleraustausch

Das Orchester des Amandus-Abendroth-Gymnasiums und die Tónlistarskóli Hafnarfjörður besuchen sich gegenseitig (getragen von Friederike Wollny und Uli Schultz). Dazu jahrzehntelange Schulkontakte: Flensborgarskóli ⇄ Lichtenberg-Gymnasium, Bleickenschule, Realschule.

Der Cuxhaven-Wald

Auf Island wachsen kaum Bäume. Der aus Cuxhavener Spenden angelegte „Cuxhavenlundur“ ist bei jedem Besuch ein fester Halt — lange betreut von Hólmfríður Finnbogadóttir und ihrer „Waldschule“.

Kunst und Ausstellungen

Cuxhavener Künstlerinnen und Künstler stellen im Kulturhaus Hafnarborg aus, isländische im Cuxhavener Kunstverein. Dazu Lesungen isländischer Autorinnen in Cuxhaven und deutscher Autoren auf Island, Konzerte, Jubiläumsschauen auf Schloss Ritzebüttel.

Stammtisch, Weihnachtsfeier, Grünkohltour

In Cuxhaven hält der Verein einen regelmäßigen Island-Stammtisch, eine Weihnachtsfeier auf Schloss Ritzebüttel und eine Grünkohlwanderung — Letztere inzwischen auch von den isländischen Freunden geschätzt.

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Der Weg der Partnerschaft

Fünf Stationen zum Anfang — die vollständige Chronik von 1987 bis 2028 steht auf der Geschichte-Seite.

1987

Erster Kontakt auf der Fischereimesse

Auf der Internationalen Fischereimesse in Reykjavík (19.–23. September) kommen isländische Reeder aus Hafnarfjörður und Vertreter Cuxhavens erstmals ins Gespräch — darunter Oberbürgermeister Albrecht Harten und Seefischmarktdirektor Dr. Bruno Peschau.

1988

Die Partnerschaftsurkunde

Nach gegenseitigen Delegationsbesuchen im Juni und September wird am 17. September 1988 im Cuxhavener Rathaus die Urkunde unterzeichnet — von Dr. Hans-Heinrich Eilers, Albrecht Harten und Bürgermeister Guðmundur Árni Stefánsson. Es ist die erste Städtepartnerschaft zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Island.

1989

Gründung des Partnerschaftsvereins

Am 21. November gründet sich in Cuxhaven der „Partnerschaftsverein mit Hafnarfjördur e.V.“ — erster Vorsitzender: Rolf Peters. Der isländische Partnerverein folgt 1993 unter Erlingur Kristensson.

1992

Der Cuxhaven-Wald entsteht

Mit einer Spende von 5.000 DM wird am See Hvaleyrarvatn bei Hafnarfjörður der „Cuxhavenlundur“ angelegt. Seither pflanzen Cuxhavener Delegationen dort Bäume.

1993

Der Hafnarfjörðurplatz

In der Mitte Cuxhavens wird der Hafnarfjörðurplatz von den Bürgermeistern Ingvar Viktorsson und Albrecht Harten eingeweiht. In Hafnarfjörður gibt es umgekehrt eine Cuxhavengata.

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Zwei Hafenstädte

Cuxhaven an der Elbmündung, Hafnarfjörður südwestlich von Reykjavík. Beide leben vom Meer, beide waren mit der Hanse verbunden. „Wattenmeer trifft Lavafeld.“

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