Die zwei Städte
Zwei Hafenstädte an rauer Küste, beide mit langer Fischereitradition, beide historisch mit der Hanse verbunden, beide heute auch vom Tourismus geprägt. „Wattenmeer trifft Lavafeld.“
Hafnarfjörður
Drittgrößte Stadt Islands, südwestlich von Reykjavík
- Einwohner
- rund 30.600 (2023)
- Fläche
- 143 km²
- Lage
- Hauptstadtregion Höfuðborgarsvæðið
- Name
- „Hafenfjord“
- Stadtrecht
- 1. Juni 1908
- Wirtschaft
- Fischerei, Industrie, Dienstleistung; Aluminiumhütte Straumsvík
- Kennzeichen
- Stadt im Lavafeld; Tradition von Elfen und „verborgenem Volk“; Park Hellisgerði; Kulturhaus Hafnarborg; Wikingerfest; großer Weihnachtsmarkt
Cuxhaven
Niedersachsen, an der Elbmündung zur Nordsee
- Einwohner
- rund 48.000 (noch offen)
- Status
- Nordseeheilbad
- Wahrzeichen
- die Kugelbake (historisches Seezeichen)
- Natur
- UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer; Wattwanderung zur Insel Neuwerk
- Wirtschaft
- Hochseefischerei und Fischwirtschaft (Seefischmarkt, DFFU); Hafen; Tourismus
- Kennzeichen
- Schloss Ritzebüttel als Empfangsort; seit rund 70 Jahren isländisches Konsulat für Stadt und Landkreis
Warum gerade diese beiden?
Beide sind Hafenstädte mit langer Fischereitradition. Hafnarfjörður war im Mittelalter der wichtigste Handelsplatz der Hanse auf Island und galt damals als „deutsche Stadt“. In Cuxhaven besteht seit rund 70 Jahren ein isländisches Konsulat. Der erste Kontakt 1987 lief denn auch über die Fischwirtschaft — heute steht das Miteinander der Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund.
Sichtbare Zeichen gibt es in beiden Städten: den Hafnarfjörðurplatz in Cuxhaven und die Cuxhavengata in Hafnarfjörður, den Cuxhaven-Wald am See Hvaleyrarvatn und die vier Meter hohe Kugelbake-Nachbildung, die 2013 als Geschenk nach Island ging.